QR-Codes – Was steckt hinter dem allseits bekannten Barcodetypen?

21.5.2021

Ob beim Reisen, auf einem Konzertticket, einem Werbeplakat oder in Restaurants – es gibt wohl keinen Barcode, der uns in der Freizeit öfter begegnet als der QR-Code. Er lässt sich leicht mit jedem gängigen Smartphone einscannen um Informationen wie Infotexte, Reise- und Kontaktdaten, oder personenbezogenen Informationen abzurufen. Erfahren Sie in unseren neuesten Artikel warum der zweidimensionale QR-Code sich für diese Anwendungsfälle besonders gut eignet, wie viele Informationen man auf ihm speichern kann und welche Vorteile er seinen Anwendern bietet. 

Was ist ein QR-Code? 

Bevor wir in den praktischen Bereich eintauchen, schauen wir uns zuerst einmal die harten Fakten rund um das Thema QR-Code an, welcher unter anderem im ISO/IEC 18004:200, sowie im JIS X 0510, beschrieben wird. Entwickelt wurde er im Jahr 1994 von der japanischen Firma Denso Wave, wo Masahiro Hara und sein Team verantwortlich für die Entwicklung des beliebten 2D-Codes waren. Ursprünglicher Anwendungsfall war hierbei die Markierung von Baugruppen und Komponenten in der Toyota-Automobilproduktion.

📌  Wofür steht eigentlich das “QR” im QR-Code? – Ganz einfach, für “Quick Response”.

Wie bereits im Eingangsstatement erwähnt, handelt es sich hierbei um einen zweidimensionalen (2D) Barcode, welcher sich aus einer quadratischen Matrix aus schwarzen und weißen Quadraten zusammensetzt. In drei der vier Ecken befindet sich eine spezielle Markierung, die die Orientierung vorgibt. Alle Daten werden mittels der Quadrate binär dargestellt, das heißt es werden nur die Ziffern null und eins verwendet.

Eine Besonderheit von 2D-Barcodes, und somit auch vom QR-Code im Speziellen, ist die automatische Fehlerkorrektur. So können bis zu 30% des Codes beschädigt werden, ohne dass die Lesbarkeit beeinflusst wird. Dies ist einer der entscheidendsten Vorteile der zweidimensionalen Barcodetypen. Hierbei existieren vier verschiedene Korrekturlevel, die eine Rekonstruktion zwischen 7 % (Level L) und 30 % (Level H) ermöglichen.

Gedruckt werden kann der QR-Code, im Gegensatz zu vielen eindimensionalen Strichcodes, mit allen gängigen Verfahren. Wichtig ist hierbei nur ein ausreichender Kontrast zwischen den schwarzen und weißen Feldern. Der Code kann jedoch auch in bunten Farben gedruckt werden, beachten muss man hier lediglich, dass der Code als Halbtonbild einen gleichmäßigen Kontrast aufweist. Auch das Logo einer Firma lässt sich hier leicht einbinden, sodass am Ende ein vollständig personalisierter QR-Code vorliegt.

Ebenso wie der Data Matrix Code, wird auch der QR-Code immer häufiger via Direct Part Marking (DPM) direkt in die Produkte eingraviert, welche dann während des gesamten Lebenszyklus komfortabel und zuverlässig identifiziert werden können. Auch bezüglich der Druckgröße gibt es keinerlei Einschränkungen: Der QR-Code ist beliebig skalierbar, sofern das verwendete Lesegerät die gesamte Fläche des Codes erfassen kann. 

Wie viele Zeichen können in einem QR-Code gespeichert werden?

📌  Auf einem QR-Code, der die maximale Symbolmenge aufweist (177 x 177 Elemente) und  Korrekturlevel L (7%) hat, können 7089 Dezimalziffern oder 4296 alphanumerische Zeichen gespeichert werden. Binär liegt das Limit bei 2.953 Bytes.

Die Nutzung des QR-Codes ist übrigens lizenz- und kostenfrei. Die Spezifikationen sind erhältlich bei der in der Schweiz ansässigen Internationalen Organisation für Normung. 

Wie wird ein QR-Code gescannt?

Im Gegensatz zu eindimensionalen Strichcodes stellen zweidimensionale Codes höhere Anforderungen an den verwendeten Scanner. Dies liegt daran, dass die Informationen anders als bei 1D-Barcodes nicht nur in einer Richtung, sondern auf zwei Flächen auf verschiedenen Ebenen gespeichert werden. Da moderne Smartphones alle über eine Kamera  verfügen, lassen sie sich problemlos zum Scannen und Entschlüsseln von QR-Codes nutzen. Anders sieht es bei klassischen Hardware-Scannern aus: Hier können nur moderne Geräte genutzt werden, welche die zweidimensionalen Codes optoelektronisch auslesen. 

Welche Formate werden von QR-Codes unterstützt? 

Derzeit kann ein QR-Code folgende Formate wiedergeben:

Somit eignet sich dieser Codetyp für vielseitige Einsatzgebiete im Bereich Tourismus, Events, Marketing oder in der Kennzeichnungen von Komponenten im Automobilsektor.

Welche Vorteile bietet der QR-Code?

Wo werden QR-Codes eingesetzt? 

Wir haben die vielfältigen Einsatzbereiche des QR-Codes bereits kurz angerissen, jedoch wollen wir Ihnen hier noch einmal eine detaillierte Übersicht bieten:


📌 Wenn Sie mehr über andere Strichcodes erfahren möchten, schauen Sie sich gerne unseren Blog Post zu den wichtigsten Barcodetypen an. Den Scanbot Barcode Scanner können Sie kostenlos in unserer Demo App testen.

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