Code 128 – Lager, Versand und Gütertransport

23.4.2021

Ob Lagerhaltung, Gütertransport oder Versand: Der lineare Barcode “Code 128” ist seit den 80er-Jahren fester Bestandteil diverser Industriezweige und überzeugt insbesondere durch seine gute Lesbarkeit. Erfahren Sie jetzt mehr über diesen dynamischen Barcodetypen und seine Einsatzbereiche. 

Aufbau und Eigenschaften des Code 128

Zunächst werfen wir einen Blick auf die wichtigsten Fakten rund um den 1981 von Computer Identics, und insbesondere Ted Williams, entwickelten Barcodetypen Code 128, welcher in der Norm ISO/IEC 15417 definiert ist. Es handelt sich hierbei um einen linearen, also einem eindimensionalen (1D)  Strichcode, welcher aus schwarzen und weißen Strichen unterschiedlicher Breite generiert wird. Er ermöglicht die Codierung der folgenden Informationen: 

Vor dem Startzeichen, sowie nach dem Stoppzeichen, muss hierbei immer ein weißer Bereich (Hellfeld o. Ruhezone) von mindestens 10 Modulen gegeben sein. Somit lassen sich Code 128-Barcodes schon mit bloßem Auge leicht von anderen Typen unterscheiden. Die Prüfziffer ist zudem ein Standard, welcher der Vermeidung von Fehleingaben dient. 

Welche Daten kann ein Code 128 speichern?

Da auf einem Barcode des Typen Code 128 sämtliche Zeichen des ASCII-Datensatzes verwendet werden können, das heißt alle Großbuchstaben, sowie Kleinbuchstaben des Alphabets, die Zahlen 1-9, sowie Sonderzeichen gespeichert werden können, lässt sich eine erstaunliche Vielfalt an Daten auf diesem hinterlegen. Dies macht ihn im Vergleich zum zuvor genutzten Code 39 zu einer der bevorzugten Lösungen in der Industrie. 

Was ist GS-1?

Der GS1-128-Standard wurde 1989 eingeführt und verwendet eine Reihe von Application Identifiers, um zusätzliche Daten wie Mindesthaltbarkeitsdaten, Chargennummern, Mengen, Gewichte und viele andere vom Benutzer benötigte Attribute aufzunehmen. Besonders geeignet ist dieser Substandard für die Warenkennzeichnung. Strichcodes, welche den GS1-Vorgaben entsprechen, erfahren internationale Popularität – derzeit sind rund 2 Millionen Firmen weltweit Mitglied der GS1.

Was sind die Unterschiede zwischen 1D- und 2D Barcodes?

Welche Vorteile bietet der Code 128?

Die Beliebtheit des Code 128 in der Industrie kommt nicht von Ungefähr, so bietet dieser eindimensionale Strichcode zahlreiche Vorteile gegenüber anderen Barcodetypen, wie Beispielsweise dem EAN-Code, oder dem Code 39. Wir haben die wichtigsten Benefits der Kennzeichnung mittels Code 128 für Sie im Überblick zusammengestellt: 

Code 128 – Die Nachteile im Überblick

Wie sich aus dem Vergleich zwischen 1D - und 2D Barcodes schon ergeben hat, bergen eindimensionale Barcodes jedoch auch einige signifikante Nachteile, weshalb sie sich nicht für jeden Anwendungsfall eigenen. Dies gilt ebenso für den Code 128: 

Wo wird der Code 128 angewendet? 

Wie bereits erwähnt, findet dieser Barcodetyp am häufigsten Verwendung im Gütertransport, beispielsweise zur Kennzeichnung von Containern, in der Distribution sowie in der Lagerhaltung. Hier lassen sich flexibel die verschiedensten Informationen zu den betreffenden Waren codieren und mit einem breiten Spektrum herkömmlicher Scanner oder Smartphones auslesen. Der Fokus liegt hierbei klar auf non-POS-Bereichen. 

Sie wollen mehr über dieses Thema erfahren? Schauen Sie sich gerne unsere Übersicht der Barcodetypen an. Detaillierte Informationen zum Data Matrix Code, sowie zum PDF417 Code finden Sie ebenfalls auf unserem Blog.


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