BOPIS und BOSS - Zwei Ansätze für ein sicheres Einkaufserlebnis in der Filiale

15.9.2021

Omnichannel-Einkaufserlebnisse sind für Kund:innen von Giganten wie Walmart, Target und Amazon längst zum Standard geworden. Strategien wie BOPIS und BOSS ermöglichen es ihnen, Waren online zu bestellen und in ihren lokalen Geschäften abzuholen. Sie schließen so die Lücke zwischen E-Commerce und dem Einkaufserlebnis im Laden. 

Aufgrund von COVID-19 ist es von entscheidender Bedeutung, den Kund:innen die Möglichkeit zu bieten, Waren sicher und ohne lange Wartezeiten im Geschäft zu kaufen. Schauen wir uns die beiden gängigsten Strategien an, bei denen digitale Bestellungen und Abholung im Geschäft kombiniert werden. 

Was ist der Unterschied zwischen BOPIS und BOSS? 

Lassen Sie uns zunächst die beiden gängigsten Hybridstrategien für den Einzelhandel und den digitalen Handel definieren. 

BOPIS ist die Abkürzung für "buy online, pick up in-store": Kund:innen können Artikel online bestellen und dann in ihrem örtlichen Geschäft abholen. Ein Standard-BOPIS-Workflow, auch bekannt als "Click & Collect", sieht folgendermaßen aus: 

  1. Der/die* Kund:in wählt auf der Website des Einzelhändlers die Produkte aus, die er/sie* bestellen möchte. 
  2. Nun prüft er/sie* die Verfügbarkeit in der nächstgelegenen Filiale. 
  3. Alle Artikel sind in dieser Filiale verfügbar. Der/die* Kund:in entscheidet sich also für die Abholung anstatt der Hauszustellung. 
  4. Er/sie* gibt die Bestellung online auf und erhält eine Bestätigung. Dann wartet er/sie* auf die Benachrichtigung, dass die bestellten Artikel zur Abholung bereitstehen. 
  5. Ein/e* Mitarbeiter:in in der Filiale bearbeitet die BOPIS-Bestellung, indem er/sie* die bestellten Artikel zusammenstellt und für die Abholung vorbereitet. Normalerweise ist die Bestellung innerhalb weniger Stunden bereit. 
  6. Nachdem der/die* Kund:in per E-Mail informiert wird, dass die Bestellung verfügbar ist, holt er/sie* die Artikel in der Filiale ab und bezahlt sie dort. 

Mit BOPIS als Alternative zum herkömmlichen E-Commerce schaffen Einzelhändler ein Einkaufserlebnis, das den Komfort der Online-Bestellung mit der Unmittelbarkeit der Abholung direkt im Geschäft verbindet. So wird das Kundenerlebnis erheblich verbessert. 

Darüber hinaus werden Transport- und Lieferkosten für Waren drastisch gesenkt. Auch die Häufigkeit von Rücksendungen - und damit der Aufwand für die Rücknahmelogistik - werden verringert. Zusätzlich wird der Kundenverkehr zurück in die Filiale gelenkt und beschränkt sich nicht nur auf den Online-Handel. Somit steigen die Umsätze durch den Einkauf in der Filiale. 

Der BOSS-Ansatz ("buy online, ship to store") ist dagegen näher an den typischen E-Commerce-Prozessen:

  1. Der/die* Kund:in wählt auf der Website des Einzelhändlers die Produkte aus, die er/sie* bestellen möchte. 
  2. Beim Abschluss der Bestellung wählt der/die* Kund:in als Lieferort entweder die eigene Adresse oder die nächstgelegene Filiale. 
  3. Da die Artikel in dieser Filiale noch nicht verfügbar sind, werden sie aus Lagern oder anderen Filialen in der Umgebung versandt. Dieser Vorgang kann einige Tage in Anspruch nehmen. 
  4. Sobald die Bestellung am gewünschten Ort eingetroffen ist, wird der/die* Kund:in benachrichtigt, dass seine/ihre* Artikel zur Abholung bereitstehen. 

Der Transport von Waren zwischen Lagern und verschiedenen Filialen im Rahmen der internen Logistik und eigenen Distributionszentren ist wesentlich kostengünstiger als der kommerzielle Direktversand an die Kund:innen. 

Beiden Ansätzen ist gemein, dass sie die Kundenzufriedenheit erhöhen, da die Käufer:innen ihre Artikel schnell und ohne zusätzliche Versandkosten erhalten.

Abwicklung von BOPIS und BOSS - Digitalisierung ist der Schlüssel 


Für beide Omnichannel-Ansätze ist eine einwandfrei vernetzte Lieferkette mit automatisiertem Bestell- und Bestandsmanagement unerlässlich. Nur so können Bestellungen mit der nötigen Schnelligkeit und Genauigkeit abgewickelt werden, um Kundenzufriedenheit und Produktivität auf höchstem Niveau zu halten. 

Barcodes sind ein entscheidender Aspekt für reibungslose Prozesse in Logistik und Einzelhandel. Ohne sie können Waren nicht bestellt, nachverfolgt, registriert oder an der Kasse abgerechnet werden. 

Präzise Barcode-Scanlösungen sind daher Schlüsselelemente in der Liefer- und Vertriebskette. Smartphones bieten die perfekte Grundlage für eine optimierte Bestandsverwaltung, Bestellvorgänge und die Vorbereitung von Click & Collect-Bestellungen für die Abholung. Alle notwendigen Informationen können sofort vom Gerät angezeigt und verarbeitet werden..

Scanbots Barcode v3 SDK ist die beste Möglichkeit, modernste Barcode-Scanning-Funktionen schnell in Ihre mobile App oder Website zu integrieren. Einfache Bedienung und fehlerfreie Erfassung helfen dabei, Ihre Abläufe zu optimieren.

Erfahren Sie mehr in unserer kostenlosen Infografik über Einzelhandelsabläufe mit dem mobilen Barcode Reader SDK. 

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