Apps für einen kontaktlosen Bezahlvorgang: Eine realistische Zukunft?

September 17, 2020

Insbesondere durch die Entwicklungen der letzten Monate zeigt sich eine starke Tendenz zum kontaktlosen Bezahlvorgang im Einzelhandel. So werden wir fast in jeder Filiale dazu angehalten, Einkäufe nur noch per Kartenzahlung abzuwickeln, und diese funktioniert dann meist schon durch bloßes Anhalten der Karte an ein NFC-Gerät. Noch einfacher und schneller lässt sich dieser Vorgang anhand einer kundenorientierten Service-App gestalten, mit der sich Waren direkt über das Smartphone des Kunden bezahlen lassen. Tauchen Sie ein, in die Vorteile eines vollständig digitalen Einkaufserlebnis.

Nicht nur in Anbetracht der aktuellen COVID-19-Pandemie muss festgestellt werden, dass Bargeld und Kartenlesegeräte, welche täglich von hunderten Menschen berührt werden, nicht den heutigen Hygienestandards entsprechen und sich langsam aber sicher zu veralteten Methoden entwickeln. Hiermit entsteht nun die Frage nach Alternativen zu konventionellen Kassensystemen. Die Antwort darauf könnten zukünftig Apps sein, die einen Zahlungsvorgang ermöglichen, der vollkommen auf dem Smartphone des Kunden stattfindet. Ein Beispiel dafür ist das dänische Unternehmen COOP, welches mit seinem Feature “Bip & Betal” derzeit ein solches System als Pilotprojekt in einigen Filialen testet. 

Wie könnte ein solches Bezahlsystem aussehen? 

Smartphones bieten heute alle notwendigen Funktionen. Sie sind sicher, es gibt kontaktlose Bezahlmöglichkeiten, und die Kamera wird, statt bloß zur Aufnahme von Fotos, auch immer häufiger als universeller Scanner verwendet. In einer Filiale könnte es wie folgt aussehen: Der Kunde befestigt sein Smartphone ganz einfach in einer Halterung am Einkaufswagen oder Korb und kann so jedes Produkt sofort scannen. Sobald der Einkauf vollständig ist, kann nun auf „Bezahlen“ geklickt werden und es erscheinen sofort mehrere Online-Zahlungsmethoden. Sobald die Ware bezahlt wurde, erhält der Kunde einen QR-Code, mit dem er die Filiale verlassen kann. Somit lassen sich Diebstähle vermeiden.

Eine andere Möglichkeit ist die Verbindung mit einer Einkaufslisten-App. Diese Apps werden heutzutage schon von Millionen Kunden genutzt. Integriert man die Liste in die eigene App, so ist jeder Artikel verfügbar, man weiß, wo er sich befindet und im Prinzip kann man den Einkauf sogar schon zu Hause bezahlen und holt die Ware dann nur ab. Und für eine extra Pauschale steht die Einkauftüte schon fertig gepackt am Eingang. Das ist die neue Flexibilität eines solchen Systems.

Zahlen per App: Die Vorteile 

Abgesehen von dem bereits zuvor erwähnten, offensichtlichen Aspekt der Hygiene, birgt diese moderne Methode weitere, ausschlaggebende Vorteile für Kunden und Einzelhändler:

1. Reduzierte Kosten: Filialen können ohne/mit deutlich weniger Personal geöffnet werden. Somit sinken die Fixkosten erheblich. 

2. Zeitersparnis: Nicht nur die Kosten sinken - auch der Zeitaufwand für Kunden minimiert sich erheblich, da sich nun keine Warteschlangen mehr bilden können, denn bezahlt werden kann der Einkauf zu jedem Zeitpunkt.

3. Öffnungszeiten: Da nun nur noch wenige, oder gar keine, Mitarbeiter benötigt werden, lassen sich Filialen deutlich länger oder rund um die Uhr öffnen. 

4. Platz: Dadurch dass ein Kassenbereich nun obsolet ist, können Filialen auf deutlich kleineren Flächen operieren. 

5. Reparaturen: Gemeinsam mit den schaden-anfälligen Hardware-Scannern entfallen nun auch Kosten für Wartung, Reparatur oder Austausch defekter Geräte. 

6. Zugewinn von Daten: Durch das Bezahlen per App lassen sich nützliche Daten über das Kaufverhalten der Kunden, oder die Performance einzelner Filialen sammeln. Zudem können Nutzer der App von personalisierten Coupons und Werbeangeboten profitieren. 

7. Loyalität: Laut einer Studie bevorzugen 66 % der Kunden digitale gegenüber den konventionellen Lösungen. Somit sichern sich Einzelhändler insbesondere die Treue der kommenden Generationen.

Voraussetzungen

Ein solches System einzuführen klingt futuristisch und risikoreich. Aber das muss es gar nicht sein. Es gibt viele Möglichkeiten ein solches System auch teilweise zu installieren. So können für eine erhöhte Sicherheit Kassierer z.B. den Einkauf beim Verlassen kurz prüfen, anstatt jedes Teil einzeln zu scannen. Als Grundvoraussetzung braucht der Markt jedoch eine App, die mit der Warenwirtschaft verbunden ist, um alle Preise abzurufen. Ein Barcode Scanner SDK, wie das Scanbot SDK, ist ebenfalls erforderlich. Mit einem modernen Scanner SDK können neben den Produkten auch der Ausweis zur Registrierung von Neukunden erfasst werden. So wird ein Missbrauch des Systems weiter minimiert.

Fazit

Neue Wege im Einzelhandel sind mit heutiger Technik ohne riesige Investments möglich. Die Vorteile Kunden durch individuelle Marketing-Aktionen dauerhaft an sich zu binden sind unbegrenzt. Mutige Händler läuten hier eine neue Generation des Einkaufs ein, der durch viel mehr Komfort und Funktionsumfang glänzt.

Wenn Sie mehr über die Integration eines Scanner-SDKs in Ihren Arbeitsablauf im Einzelhandel erfahren möchten, schauen Sie sich gerne diesen Blog-Post an. Falls Sie Fragen zum Scanbot Scanner SDK haben, helfen Ihnen unsere Experten gerne weiter. Wir finden die perfekte Lösung für Ihren Anwendungsfall.

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Max Stratmann

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